21. September 2020

Sarmad A Amokfahrt auf Berliner A100

BERLIN – Eine Reihe von Unfällen, die von einem 30-jährigen Iraker Sarmad A auf einer Berliner Autobahn verursacht wurden, war ein islamistischer extremistischer Angriff, teilten Staatsanwälte der deutschen Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch mit.

“Nach dem aktuellen Stand unserer Untersuchung war dies ein islamistisch motivierter Angriff”, sagte das Büro. Sie haben die Identität des Mannes nicht preisgegeben, wie es in Deutschland üblich ist. Der Verdächtige wird wegen versuchten Mordes untersucht.

Sechs Menschen wurden verletzt, drei von ihnen schwer, als Sarmad A am Dienstagabend angeblich in mehrere Fahrzeuge, darunter ein Motorrad, auf einer Strecke der Autobahn der deutschen Hauptstadt fuhr. Die Unfälle an drei verschiedenen Orten führten zur vollständigen Schließung einer der Hauptverkehrsadern Berlins.

Es gab auch Hinweise darauf, dass der Mann an psychischen Problemen litt, berichtete dpa.

Lokale Medien berichteten, dass der Mann, der einen Opel Astra fuhr, später auf der Autobahn anhielt und eine Kiste auf das Dach seines Autos stellte und behauptete, darin sei Sprengstoff. Spezialisten öffneten die Schachtel und fanden nur Werkzeuge. Der Mann wurde von der Polizei festgenommen.

Mehrere Medien berichteten auch, dass der Mann “Allahu Akbar” oder “Gott ist großartig” rief, als er aus seinem Auto stieg.

Einer der Verletzten sei in einem lebensbedrohlichen Zustand, berichtete die dpa.

Der Vorfall führte am Dienstagabend zu langen Staus. Rund 300 Menschen saßen stundenlang auf der Autobahn fest und wurden vom Deutschen Roten Kreuz unterstützt, die Berliner Feuerwehr twitterte am Dienstagabend.

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