2. März 2021

Dienstag Entscheidung: Corona – Der nächste Lockdown kommt bestimmt

Mega Lockdown! Der nächste Lockdown Merkel berät am Dienstag mit den Länderchefs An diesem Dienstag um 14 Uhr sind Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder geplant, wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin sagte. Ursprünglich war die nächste Bund-Länder-Schalte für den 25. Januar angesetzt.

Mit welchen neuen Einschränkungen könnte Deutschland konfrontiert sein?

Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtete, dass nächste Woche Entscheidungen zur Änderung der Grenzkontrollen, zum obligatorischen Tragen von FFP2-Masken in medizinischer Qualität an bestimmten Orten (eine solche Maßnahme wurde in Bayern bereits eingeführt) und zum Übergang zu den Heimbüros weiterer Organisationen getroffen werden könnten.

Dies wird zusätzlich zu den derzeitigen Maßnahmen erfolgen, zu denen die Schließung nicht wesentlicher Geschäfte, Restaurants und Schulen gehört. Private Treffen sind bereits auf eine Person aus einer Familie beschränkt. Regionale Reiseverbote treten in Kraft, wenn die siebentägige Inzidenzstatistik 200 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner überschreitet.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) unterstützt Merkels Standpunkt und fordert strengere Isolation-regeln.

Verlängerung der Quarantäne

Die Nachricht von einer möglichen Verlängerung der Quarantäne um eine Woche mit strengeren Regeln schockierte die Öffentlichkeit. Grund für die besondere Besorgnis der Bürger waren die Beschränkungen des öffentlichen Verkehrs, die unter anderem von der Bundesregierung berücksichtigt werden.

Es geht darum, die Zahl der Fahrgäste im öffentlichen Verkehr erheblich zu reduzieren, berichtet die Datenschutzbehörde unter Berufung auf Quellen in Regierungskreisen.

„Dies betrifft nicht nur Busse, U-Bahnen und Nahverkehrszüge, sondern auch die Deutsche Bahn“, heißt es in der  Erklärung.

Wie von den Behörden geplant, haben potenzielle Träger des Virus auf diese Weise weniger Gelegenheit, es auf andere Personen zu übertragen.

Gleichzeitig hat Angela Merkel nach Angaben mehrerer Teilnehmer des Online-Treffens des CDU-Präsidiums einen Bericht in der Bild-Zeitung offiziell abgelehnt, wonach das Büro eine vollständige Einstellung des öffentlichen Nahverkehrs und des Intercity-Verkehrs während der Quarantäne erwägt. Merkel stellte klar, dass die Sperrung des Verkehrs nicht einmal geplant war.

Einige der vorgeschlagenen Maßnahmen sind:

  1. Grenzkontrollen zum Schutz vor der Ausbreitung von Virusmutationen wie „British COVID „.
  2. Eine strikte Ausgangssperre in dem Maße, dass die Menschen nur zu dürfen ihre Häuser aus triftigen Gründen verlassen ( wie einen Arzt zu sehen, Pendeln, und Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel) und nur zu bestimmten Zeiten des Tages.
  3. Obligatorisches Tragen von FFP2-Masken in der Öffentlichkeit. Bayern hat diese Maßnahme kürzlich eingeführt: Ab Montag, dem 18. Januar, müssen Menschen in Geschäften und im öffentlichen Verkehr Masken tragen.
  4. Einige Bundesländer bestehen auf dem obligatorischen Übergang zur Arbeit von zu Hause aus, wann immer dies möglich ist. Gleichzeitig hat der Pressedienst der Bundesregierung bereits erklärt, dass niemand Unternehmen gewaltsam an einen „abgelegenen Ort“ verlegen wird. Die endgültige Entscheidung wird von der Geschäftsführung jedes Unternehmens individuell getroffen.
  5. Einige Bundesländer streben auch eine Verlängerung der Beschränkungen bis Ende Februar an.