27. Oktober 2021
Alkohol und Geschwindigkeit die Ursachen der Tragödie

Stafan L mit 1,9 Promille durch Südtirol Luttach

Alkohol und Geschwindigkeit die Ursachen der Tragödie

Nach einem fröhlichen Abend in der Firma steigt eine Gruppe junger deutscher Touristen aus dem Bus und überquert die Straße, um ihr Hotel in Luttach, Südtirol, zu erreichen, als ein Audi Tt-Sportwagen mit hoher Geschwindigkeit rutscht und auf die Party fällt. Die tragische Zahl der Todesopfer beträgt sechs (drei Männer und drei Frauen) und elf Verletzte, von denen vier schwer krank sind.

Der Fahrer, Stefan L (Bild), ein 27-jähriger Kienser , wurde wegen Straßenmordes und Straßenverkehrsunfällen festgenommen

Er fuhr in der Tat mit einem Alkoholgehalt von 1,97 Gramm pro Liter, während die gesetzliche Grenze bei 0,5 liegt. Der Anruf bei der Notrufzentrale 112 in Bozen kam um 1.15 Uhr an. Die Ersthelfer, die an der Unfallstelle auf dem Highway 621 ankamen, sagten, sie hätten ein „Schlachtfeld“ gefunden, eine Situation, die selbst mit jahrelanger Erfahrung schwer zu bewältigen sei. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Alarm verlängert.

Insgesamt 17 Rettungswagen mit acht Notärzten und 50 Krankenschwestern sowie einer Bergrettung griffen vor Ort ein

Insgesamt 160 Mann wurden wieder in Dienst gestellt. Die Feuerwehrleute bauten unterwegs ein beheiztes Zelt auf, um den Verletzten erste Hilfe zu leisten, die dann mit dem Krankenwagen in die Krankenhäuser Bruneck, Brixen und Bozen transportiert wurden. Die mit Nachtsichtbrillen ausgerüstete Helikopterrettung der Aiut Alpin Dolomiten startete ebenfalls und brachte zwei Verwundete, darunter eine Frau in sehr ernstem Zustand, in das Universitätsklinikum Innsbruck, Österreich. Zwei junge Männer sind immer noch in Lebensgefahr.

Die Opfer waren Teil einer Touristengruppe aus Köln und Dortmund. Alle etwas über 20 waren für einen Skiurlaub im Ahrntal. Nachdem sie die Nacht in einem Club verbracht hatten, waren die Jungs gerade aus einem Shuttlebus ausgestiegen. Nur um die Massaker am Samstagabend in Südtirol für einige Zeit zu verhindern, gibt es sogenannte Nightliner, Busse, die junge Leute aus Diskotheken mitnehmen, um sie sicher nach Hause zu bringen. Ein paar Kilometer nach Luttach endet die Straße und zu dieser Zeit sind kaum Autos im Umlauf. Gerade als Touristen die Straße überquerten, um zum Hotel zu gelangen, traf der junge Autofahrer 17 Menschen, bevor er ein paar Dutzend Meter weiter anhielt.

«Ich habe so etwas noch nie gesehen, überall waren Menschen am Boden, Blut, Schuhe

Ich war schockiert “, sagte ein 19-jähriger Autofahrer, der einen Moment später an der Unfallstelle ankam. „Kurz bevor ich beinahe einen Unfall gemacht hätte, weil die Straße gefroren war, denke ich, dass es hier genauso war“, sagte das Mädchen. Die rechtlichen Feststellungen wurden von den Carabinieri getroffen. Auch der Staatsanwalt Axel Bisignano ist zur Unfallstelle gefahren.

„Aufgrund der bisher ermittelten Dynamik ist davon auszugehen, dass das Auto mit Tempo gefahren ist“, bestätigte die Staatsanwaltschaft am Abend. Der junge Mann, der derzeit in der Psychiatrie von Bruneck im Krankenhaus liegt, hatte einen Blutalkoholspiegel, der viermal so hoch war wie gesetzlich zulässig. Er muss mit bis zu 18 Jahren Gefängnis rechnen. Überlebende – informierte der Chef von 112 Südtirol, Marc Kaufmann – betreuten Psychologen und Krankenschwestern mit spezifischer Ausbildung im Bereich der psychologischen Hilfe bei Unfällen. Da es sich um eine sehr große Gruppe von rund 80 Personen handelt, wurde eine Hotline für Verwandte in Deutschland eingerichtet. Tagsüber kamen der Botschafter und der Konsul ins Tal.

Der Schmerz von Bundeskanzlerin Merkel

«Die Nachrichten aus Südtirol sind schockierend. Ein fröhlicher Abend endete mit einer Katastrophe », so Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Tweet. „Ich trauere mit denen, die letzte Nacht Kinder, Brüder und Freunde verloren haben“, fügte er hinzu. Beileid wurde auch von Bischof Ivo Muser und von geäußert

Rita Felicitas Vetter, Julius Valentin Uhlig, Katharina Majic, Julian Vlam, Rita Bennecke und Philipp Schulte. Dies sind die Namen (und Gesichter) der sechs Jungen, die Stefan Lechner mit seinem Audi TT auf der Straße nach Luttach in Sopra getötet hat.